32. Turm Open 2014 – Der zweite Tag (Fr, 20.6.14)

A – Gruppe:

Für GM Gutman verläuft das Turnier bisher 100%ig. In der vierten Runde konnte er den jungen Robin Bentel stoppen, der bis dato mit drei starken Gewinnpartien überrascht hatte. Gleichzeitig trennten sich die Verfolger Ferenc Langheinrich vom ESV Lok Sömmerda und Hanna Sorial von der SG Brakel-Bad Driburg (übrigens wie im Vorjahr) unentschieden. Somit liegt GM Gutmann alleine auf Platz 1. Weiterer Verfolger mit 3,5 Punkten ist Kyrill Scheck, Königspringer Lemgo, dem in der 3. Runde ein Sieg gegen FM Huesmann gelang.

Sehr stark spielt auch die einzige weibliche Teilnehmerin der A-Gruppe, Hanna Marie Klek vom SC Erlangen. Sie hat bereits drei Punkte eingefahren und trifft in Runde 5 auf den Lippstädter Überraschungssieger gegen FM Michalczak, Waldemar Laurenz.

In der Jugendwertung liegt Robin Bentel knapp vor Gregor Flüchter vom SF Brackel. Gregor konnte in Runde 3 gegen FM Gazic voll punkten und ist noch unbesiegt. In Runde 4 nahm er ein „Bye“ und triff in Runde nun auf FM Huesmann.

Es bleibt spannend!

B-Gruppe:

Mit 4 Punkten aus 4 Spielen führt Uwe Bickmann vom SC Marsberg die B-Gruppe an. Seit Jahren kommen die Marsberger zum Turm Open und dieses Mal scheinen sie besonders gut in Form zu sein. Bickmanns dichteste Verfolger sind Altmeister Heinrich Unruh, SV Gütersloh, der unserem Turnier auch schon viele Jahre die Treue hält, sowie der erfreulich stark aufspielende Jugendliche Janik Kruse. Janik trifft im Spitzenspiel der 5. Runde auf Uwe Bickmann.

Es ist schon bemerkenswert, wie stark die Jugendlichen in diesem Jahr spielen. Neben Janik Kruse mischen aktuell auch Noah Levin Neudorf, Wittekinds Knappen, und Timon Sprute, SV Ubbedissen, ganz vorne mit.

Dass die jungen Spieler neben Talent auch viel Ausdauer mitbringen, stellte der 10-Jährige Adrian Maximilian Pislaru vom Godesberger SK eindrucksvoll unter Beweis. In seiner Partie gegen Ruven Busekros kämpften beide Spieler hartnäckig um den Sieg und einigten sich erst nach 85 Zügen (!) auf Remis. Eine wahrhaft bemerkenswerte sportliche Einstellung von beiden!

Ehrungen:

Für die weiteste Gruppen-Anreise wurden dieses Jahr zwei Gruppen geehrt.

Sowohl die sympathischen Dänen als auch die stets gut gelaunten ungarischen Schachspieler um Istvan Gazda erhielten einen Verzehrgutschein vom Veranstalter. Für die weiteste Einzelanreise konnte der Schweizer Urs Egli eine hochwertige Notebook-Hülle in Empfang nehmen.

Als ältester Teilnehmer wurde Albert Chodura geehrt. Jüngste Teilnehmer sind Adrian Delere, SC Rochade Emsdetten, sowie Moritz Weishäutel, SV Empor Erfurt.

Zu guter Letzt:

Die vor zwei Jahren eingeführte Regelung des „Bye“ wird von den Turnierteilnehmern sehr gut angenommen. 11 Spieler nutzen am 2. Turniertag die Möglichkeit, für eine Runde aus zu setzen, z.B. weil man arbeiten oder andere wichtige Termine wahr nehmen muss. Voraussetzung für die Nutzung des Bye ist, dass man bereits vor Turnierbeginn die Turnierleitung darüber in Kenntnis setzt. Dann erhält man einen halben Punkt für die Runde.

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