Die dritte rutscht auf den letzten Tabellenplatz ab

Mit einer 3,5:4,5 Niederlage gegen den SC Wittekinds Knappen, tauschten beide Mannschaften die Plätze und Lippstadt trägt nun die Rote Laterne.Die Einzelergebnisse habe ich diesmal von der Ergebnisdienstseite kopiert.

1 17 Lewandowski, Edward 1 Abbasov, Amil -:+
2 18 Günther, Dominik 2 Melgarejo, Carlos 1:0
3 19 Scheer, Maximilian 3 Kara, Seyfettin 0:1
4 20 Gutte, Friedhelm 4 Horstmann, Benjamin 1:0
5 21 Thranberend, Martin 5 Rackisch, Mathias 0:1
6 22 Hövel, Norbert 7 Kara, Serafettin ½:½
7 24 Miller, Viktor 8 Brinkmann, Carsten 1:0
8 3003 Heyn, Robert 16 Klaas, Sören -:+

Wie gut zu sehen ist, spielte Lippstadt nur zu sechst, so das die Knappen schon mal mit zwei Punkten vorne lagen. Die Partien, soweit sie mir bekannt sind, beschreibe ich heute von unten nach oben. Viktor Miller gewann des Gegners Dame, ohne das dieser sich groß zur Wehr setzte. Das erfreuliche ist dabei, das er endlich seine gute Stellung nach Hause brachte. Eigentlich stand er nämlich in fast jeder seiner Partien recht gut, doch irgendetwas übersah er dann noch. Nicht so in dieser Partie. Norberts Partie kann ich nur aus der Sicht seines Gegners beschreiben, der nach kurzer Zeit meinte, er stehe unglaublich schlecht. Ich glaubte ihm, und war so sehr überrascht, als Norbert plötzlich ein Remis annehmen wollte. Ich erlaubte es ihm aufgrund des Zwischenstands nicht, musste aber nach 5-6 weiteren Zügen einsehen, dass nichts mehr ging.Norbert hatte zu viel getauscht. Martin kam schlecht aus der Eröffnung und konnte seine Stellung nicht mehr sanieren. Er gab zu Recht auf. Friedhelm spielte wie man ihn kennt. Er gelangte durch stabile Züge zu einem Variablen Angriffsspiel, entschloss sich dann dazu am Königsflügel anzugreifen, und war damit überaus erfolgreich. Maximilian verlor leider seine Partie, nachdem ich mit Blick auf Norberts Remis sein eigenes Gebot untersagt hatte.Er kam leider nur in ein Turm/Springer gegen Turm/Läufer Endspiel, bei dem sein Gegner einen Bauern mehr hatte. Die Stellung war wohl nicht zu halten. Ich gewann bereits in der Eröffnung ………….. den Eindruck dass ich etwas besser stünde. zwei seltsame/schwache Züge meines Gegners reichten aus, um ihn in eine Stellung zu bringen, die er nur noch mit großen Fehlern meinerseits hätte gewinnen können. Ich entschied mich aus Rechenfaulheit gegen einen überzeugenden Mattangriff (5-6Züge), und für den sicheren Materialgewinn. Ab dem zwanzigsten Zug kennzeichnet diese Faulheit die gesamte Partie. Ich suchte nicht mehr nach den besten, sondern nach den simpelsten Zügen, und gewann die Partie so nach 47 Zügen statt nach 25. Faulheit macht sich eben nicht bezahlt.

 

 

 

 

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