1. Mannschaft des LSV/Turm unterliegt im Abstiegskampf

Am 08.05.2016 kämpfte die 1. Mannschaft des LSV/Turm in der NRW-Klasse um den Klassenerhalt, konnte aber letztlich – nach langen und schwierigen Partien – den Abstieg nicht verhindern.

Zunächst büßte Alan Chapman eine Figur ein, wonach diese Partie bereits verloren war. Allerdings gelang Duc Cuong Tran relativ schnell der Ausgleich. Da Jan Meier gegen eine völlig ruinierte Bauernstruktur des Gegners spielte und dann auch gewann, sah es zeitweilig relativ gut für die 1. Mannschaft des LSV/Turm Lippstadt aus. Auch Stefan Wehmeier baute eine bessere Stellung mit Mehrqualität schließlich zum Sieg aus.

Dagegen geriet Alexej Wagner früh in eine Stellung mit starkem Druck gegen seinen Königsflügel; schließlich entschied im Endspiel ein gegnerischer Freibauer. Marcus Römhild spielte eine verhältnismäßig ereignislose Partie mit anschließendem Remis. Nicht sehr glücklich für den LSV / Turm verlief die Partie am letzten Brett: Waldemar Laurenz hatte in einer königsindischen Stellung mit Schwarz schon viele strategische Ziele erreicht, doch bei dem üblichen Wettrennen waren auch die weißen Damenflügelbauern sehr schnell. Das schließlich von ihm versuchte Figurenopfer funktionierte leider nicht. Rainer Grobbel hingegen konnte ein Remis erringen, so dass es letztlich 4:4 stand.

Unter den Konkurrenten des LSV/Turm hatte Emsdetten mit Absteiger Werther den leichtesten Gegner. In einer Zitterpartie bis in den frühen Abend erreichten die Emsdettener schließlich ein 4,5:3,5 und damit zwei Brettpunkte Vorsprung vor den Lippstädtern. Alle drei übrigen Abstiegskandidaten hatten gegen Mannschaften an der Tabellenspitze zu spielen und alle drei schafften jeweils die Überraschung! Lasker Köln erzielte ein 4:4 gegen Erkenschwick – aber leider zu wenig, wie sich am Ende herausstellte: auch die Kölner müssen nunmehr den Rückweg in die Regionalliga antreten. Kamen hingegen brauchte nur ein 4:4 zum Klassenerhalt, das auch dem Gegner aus Iserlohn zum Aufstieg gereicht hätte. Die Spiele endeten aber entgegen aller Erwartungen mit einem Sieg Kamens. Die Sensation des Tages aber war der dringend nötige 4,5:3,5-Sieg Katernbergs gegen Tabellenführer Wuppertal – für Katernberg die Rettung – für Lippstadt der Abstieg.