Der Blaue Springer war zu stark

Gegen den Blauen Springer war es das Ziel, möglichst viele Brettpunkte zu holen. Und dies gelang sogar etwas besser als erwartet.

Boris Spiel war durch eine weitgehend spiegelbildliche Stellung gekennzeichnet. Nach Abtausch der Springer und Damen waren beide Kontrahenten früh mit einem Remis zufrieden. Für Boris war es das dritte Remis in drei gespielten Partien.

Martin sorgte mit seiner Dame für viel Unruhe in der gegnerischen Stellung. Allerdings ging aufgrund fehlender Unterstützung bzw. Rückzugsmöglichkeit die Dame und kurze Zeit später auch die Partie verloren.

Ein durchgebrochener Bauer zwang Jessica zur Aufgabe. Wie die meisten Lippstädter kämpfte auch sie gegen einen deutlich stärkeren Gegner.

Dementsprechend könnte Jochen sein Remis als gefühlten Sieg einstufen.

Lediglich Viktor (P.) hatte einen nominell gleichstarken Gegner. Trotzdem gab er sogar einen Bauern, um ein Remis zu vermeiden. Letztendlich sahen beide Spieler aber keine Möglichkeit, einen entscheidenden Vorteil zu erringen.

Als einziger Lippstädter schaffte Alexander den vollen Punkt. In einer heiß umkämpften Partie gab sein Gegner vor der Umwandlung des Bauern auf.

Der gegnerische König stand recht nackt da, als es Viktor (M.) gelang, die Königsstellung mit Hilfe einer Fesselung aufzubrechen. Nach dem Tausch von Angriffsfiguren rächte es sich allerdings, dass noch nicht alle Figuren entwickelt waren. Eigentlich hätte die Partie mit Läufer und (Rand-)Bauer gegen Turm Remis enden müssen. Uneigentlich konnte der Paderborner Spieler durch unglückliches Stellungsspiel und Zugzwang die Partie doch noch für sich entscheiden.

Dirk musste in einer scharfen italienischen Variante eine Leichtfigur geben. Trotzdem hielt er am Längsten durch. Gegen die Materialüberlegenheit konnte er aber nicht bestehen.

Mit 5,5 : 2,5 Punkten können wir gegen diesen starken Gegner zufrieden sein.

 

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