1. Mannschaft gewinnt in Essen

Mit einem knappen 4,5:3,5 Sieg hat die 1. Mannschaft am Sonntag wichtige Punkte gegen den Abstieg gesammelt. Bei der in Bestbesetzung angetretenen 2. Mannschaft der Katernberger hatte sich der Einsatz von Ingemars, der Stefan am 1. Brett vertrat, gelohnt. Schon recht früh in der Eröffnung gewann er einen Bauern, den er souverän zur Lippstädter Führung verwertete. Zuvor hatte Coung in ausgeglichener Stellung das Remisangebot des ehemaligen Paderborners Yakub Irkilmez angenommen.
Hussain spielte mutig auf und hatte in seinen Angriff zwei Bauern investiert, kam dann allerdings nicht recht weiter. So geriet er in eine schlechtere Stellung, in der er das Remisangebot seines Gegners dankbar annahm.
Andreas stand schon in der Eröffnung schlecht und büßte einen Bauern ein. Im Laufe der Partie rückte sein Gegner mit seinem Mehrbauern weiter vor, der sich nur auf Kosten einer Figur und somit auch der Partie stoppen ließ.
Am 2. Brett hatte Carsten nach einem Turmopfer seines Gegners eine recht wilde Stellung auf dem Brett, in der beide Seiten einige vielversprechende Chancen ausließen. Schließlich gelang es ihm, seine Reihen zu konsolidieren, so dass er Lippstadt wieder in Führung brachte.
Nach der Eröffnung hatte Waldemar mit Schwarz eine ausgeglichene Stellung erreicht, versäumte es dann aber, im Zentrum Gegenspiel für seinen schwachen c-Bauern zu suchen. Schließlich war die sicherere Königsstellung seines Gegners ausschlaggebend für den Partieausgang, so dass die letzten beiden Partien den Mannschaftskampf entscheiden mussten.
Alexej stand im Königsinder mit Weiß deutlich besser und hätte mit dem profanen Schlagen eines Bauerns auf b6 wohl gewonnen. Ein verlockendes Turmschach reichte hingegen nur zum Remis.
Rainer wollte seinen Gegner in der Eröffnung überraschen, doch leider kannte dieser die Theorie besser als er selbst. Auf Rainers fragwürdige „Neuerung“ im 15. Zug fand er jedoch nicht die beste Antwort, so dass die Stellung laut Computer ausgeglichen blieb, doch in der Praxis für Schwarz mit einem Springer als Vorposten auf d4 wohl deutlich einfacher zu spielen war. Folgerichtig lehnte Rainer das Remisangebot seines Gegners ab. Das Eindringen seines Königs in die gegnerische Stellung entschied dann die Partie und somit auch den Mannschaftskampf.
Am nächsten Spieltag hat die Erste aufgrund des Rückzugs von Iserlohn spielfrei, ehe es Anfang April zum Tabellenführer nach Köln-Porz geht.