LSV / Turm Lippstadt III – Brackweder SK II

Gerade komme ich vom Mannschaftskampf gegen Brackwede nach Hause, der leider nicht erfolgreich für Lippstadt endete. 3:5 hieß es abschließend. Am ersten Brett steuerte ich ein Remis zum Punktekonto bei, für welches ich mich sehr bei meinem Gegner bedanken muss. Nach einem unfassbaren Bock in der Eröffnung, den mein Gegner zunächst auch gut auszunutzen wusste,verfiel er in einen Schlendrian, der ihn den ganzen Punkt kostete. Er ließ mich seine Bauernketten trennen, und tauschte die Damen auf einem für ihn ungünstigen Feld ab. Sein Angriff verpuffte und sein Mehrbauer half ihm wenig gegen mein Dauerschach.So gelang mir der erste halbe Brettpunkt der Saison, aber nur mit viel Glück.

Am zweiten Brett spielte Kai Uwe angeschlagen eine gute Eröffnung (zumindest besser als sein Gegner) und gewann einen Bauern. Da die Stellung aber kompliziert war und er die taktischen Verwicklungen scheute, gab in er in besserer Stellung  Remis (ich hätte die Stellung aber auch nicht gewonnen).

An Brett drei spielte Bastian am längsten und hatte einen Bauern gegen die Initiative getauscht. Nachdem sich das Spiel aber dem Endspiel genähert hatte, blieb ihm in Zeitnot auch nur das Remis übrig.

Am vierten Brett gewann Lippstadt! Bernhard spielte groß auf und gewann einen Bauern nach dem anderen. In einem Turmendspiel mit vier Mehrbauern hörte sein Gegner auf zu spielen.

Georg Constantakis kam auch in diesem Spiel auf keinen grünen Zweig. Am fünften Brett verlor er eine Qualität und gab kurz vorm Matt auf.

Einen seltenen Gast durften wir am sechsten Brett begrüßen. Robert Heyn gab sich die Ehre und spielte auch eine schöne Partie. Mit einem Mehrbauern fehlte ihm die Spielpraxis und damit die nötige Sicherheit um die Partie zu  einem guten Ende zu führen. Letzlich gab es ein weiteres Remis.

Alexanders Stellung am siebten Brett war wohl eigentlich auch Remis, doch hatte er beim Versuch zu gewinnen einen Fehler gemacht und es übertrieben. Er verlor so leider die Stellung. Angesichts der zu diesem Zeitpunkt noch laufenden Partien war es sehr schade um den halben Punkt.

Am letzten Brett musste nämlich nun Viktor Miller auf Sieg spielen und benötigte dementsprechend mehr Zeit. Dies wurde ihm dann zum Verhängnis, als er im 37. Zug die Zeitkontrolle überschritt und verlor.